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Buchhandlung
am Tierpark

Insider-Tipp
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„Buchhandlung“. Ist wie Amazon, nur als Laden. Gibt’s schon in vielen deutschen Städten, die Bücher liegen da alle und man kann sie einfach direkt bezahlen und mitnehmen. Hammerpraktisch! War heute da, zwei Bücher hab ich direkt gekauft und die sogenannte „Buchhändlerin“ hat mir noch ein drittes empfohlen. Aber nicht so: „Kunden, die ‚Die Blechtrommel‘ gekauft haben, kauften auch: Ohropax“. Nee, einfach ne gute Empfehlung. Als ich sie fragte, ob ich ihr dafür irgendwelche Daten von mir geben, meinen Standort übermitteln oder werberelevante Vorlieben verraten soll, hat sie mich nur verstört angeschaut.
Ein anderes Buch hab ich noch bei ihr bestellt, das ist garantiert morgen da. Ich hab’ quasi „Buchhandlung Prime“, nur ohne Jahresgebühr! Gut, ich kann damit keine Schweighöfer-Serien gucken - aber wer will das schon??
Morgen kann ich das Buch also abholen, muss nicht zittern, ob’s noch rechtzeitig vor Weihnachten kommt und ob ich den DHL-Boten höre, muss mich nicht in der Schlange vor der Postfiliale einmal um den Block wickeln und hab danach auch keine fünf Kubikmeter Pappkarton in der Wohnung stehen. Und die Buchhändlerin packt‘s mir sogar noch ein. Umsonst!! Und das, obwohl sie, im Gegensatz zu anderen, ganz normal Steuern zahlt! Die Alte muss verrückt sein...
Bin sehr gespannt, ob sich „Buchhandlung“ durchsetzt. Ich glaube ja, auf die Dauer könnten die Amazon ganz schön das Wasser abgraben.
Markus Barth

"Eine allgemeine Theorie des Vergessens" - Empfehlung der Weinlese vom 20.03.2018
José Eduardo Agualusa, C. H. Beck, ISBN

Es ist eine fantastische und doch ganz und gar wahre Geschichte: Am Vorabend der angolanischen Revolution mauert sich Ludovica, nachdem sie einen Einbrecher in Notwehr erschossen und auf der Dachterrasse begraben hat, für dreißig Jahre in ihrer Wohnung in einem Hochhaus in Luanda ein. Sie lebt von Gemüse, gefangenen Tauben und von einer Hühnerzucht, die sie auf der Dachterrasse wie durch Zauber beginnt, und bekritzelt die Wände in ihrer ausgedehnten Wohnung mit Tagebuchnotaten und Gedichten. Allmählich setzt sich aus Stimmen, Radioschnipseln und flüchtigen Eindrücken zusammen, was im Land geschieht. In den Jahrzehnten, die Ludovica verborgen verbringt, kreuzen sich die Wege von Opfern und Tätern, den Beteiligten an der Revolution, ihren Profiteuren und Feinden. Bis sie alle eines Tages erneut vor der Mauer in dem wieder glanzvollen Apartmenthaus stehen.

"In ewiger Schuld" - Empfehlung der Weinlese vom 20.03.2018
Harlan Coben, Goldmann, ISBN

Maya – Pilotin und nach einem umstrittenen Einsatz aus dem Militär entlassen – blickt fassungslos auf die Filmaufnahmen ihrer Nanny-Cam: Dort spielt ihre kleine Tochter seelenruhig mit Mayas Ehemann Joe. Doch Joe wurde zwei Wochen zuvor brutal ermordet – und Maya hat tränenblind an seinem Grab gestanden. Kann Maya ihren Augen trauen? Wer würde sie so grausam täuschen? Und was geschah wirklich in der Nacht, in der Joe ermordet wurde? Um Antworten auf all ihre Fragen zu finden, muss Maya sich den düsteren Geheimnissen nicht nur ihrer eigenen Geschichte stellen. Sie muss auch tief in die Vergangenheit von Joes reicher Familie eintauchen. Doch dort ist sie plötzlich nicht mehr willkommen ...

"Das Ende des Schweigens" - Empfehlung der Weinlese vom 20.03.2018
Claudia Rikl, Kindler, ISBN

Leichenfund in Neubrandenburg: Ein ehemaliger Major der NVA hat sich in seiner Datsche die Pulsadern aufgeschnitten. In letzter Minute jedoch muss ein grausamer Täter seinen Freitod an sich gerissen haben, denn Hans Konrads Zunge liegt abgeschnitten neben ihm.
Susanne Ludwig, Journalistin und frisch geschieden, findet den Leichnam. Der grausige Anblick beschwört bei ihr traumatische Erinnerungen herauf, und sie erleidet einen Zusammenbruch. Trotzdem beginnt sie sofort zu recherchieren, wer den alten Mann umgebracht haben könnte. Was dem ermittelnden Kommissar überhaupt nicht in den Kram passt.
Vor fast 30 Jahren hat Kriminalhauptkommissar Michael Herzberg im berüchtigten Stasigefängnis Bautzen II eingesessen. Objektiv kann er deshalb nicht bleiben, als der Fall ihn mit düsteren Kapiteln der DDR-Geschichte und einem noch aktiven Netzwerk ehemaliger Militärs und Stasimitarbeiter konfrontiert. Dennoch ist er überzeugt, dass der Fall mit seiner persönlichen Geschichte nichts zu tun hat. Ein fataler Irrtum.

"Lichter setzen über grellem Grund" - Empfehlung der Weinlese vom 20.03.2018
Renate Feyl, KiWi, ISBN

Elisabeth Vigée, Tochter eines Pastellmalers und einer Friseuse, ist 1767 gerade zwölf Jahre alt, als der berühmte Seemaler Claude Joseph Vernet ihr Talent entdeckt. Binnen kürzester Zeit wird aus der kleinen Liz eine gefeierte Porträtmalerin, die für ihren frischen, natürlichen Stil verehrt wird. Bald gehört auch Königin Marie Antoinette zu ihren Bewunderern und lässt sich gleich mehrfach malen. Als die Revolution ausbricht und Versailles gestürmt wird, flieht Vigée mit ihrer Tochter nach Italien. Was als Kunstreise getarnt ist, wird zum langjährigen Exil. Während sie im Rest Europas und in Russland Triumphe feiert, bleibt in ihrer Heimat nichts, wie es war. Raffiniert und geistreich erzählt Renate Feyl die Geschichte einer faszinierenden Frau, die in ihren Bildern einen neuen, freien Gesellschaftston anschlägt. Meisterhaft beleuchtet sie den europäischen Kunstmarkt und die geschichtlichen Umbrüche und liefert zugleich ein flirrend lebendiges, atmosphärisch beeindruckendes Zeitporträt.

"Chanson d'Amour" - Empfehlung der Weinlese vom 20.03.2018
Dominique Horwitz, Knaus, ISBN

Über die ach so verschiedenen Spielarten der Liebe - raffiniert und lebensklug erzählt.
Spätsommer in Weimar. Theaterintendant Johannes Sander ist neu in der Stadt, aber die Kulturschickeria, voran der Chefredakteur der Lokalzeitung, will ihn wieder loswerden. Dazu ist jede Intrige recht. Doch ausgerechnet zwischen Sander und Christiane, der Frau des Journalisten, funkt es gewaltig: Das ist nicht die einzige gefährliche Liebschaft im Schatten des Nationaltheaters. In der jungen Ehe von Sanders Freund Roman Kaminski kriselt es, und dessen Adoptivtochter verliebt sich das allererste Mal. Lebensklug und mit viel Esprit erzählt Dominique Horwitz von den ach so verschiedenen Spielarten der Liebe.

"Geschichten zum Nachdenken" - Empfehlung der Weinlese vom 20.03.2018
Jorge Buca<, Fischer, ISBN

Fühlen wir uns nicht auch manchmal wie eine der Figuren aus den wunderbaren Geschichten Jorge Bucays? Wir mühen und regen uns, tun alles, um im besten Licht zu stehen, und am Schluss stolpern wir doch wieder über die eigenen Füße, scheitern an unserer Angst oder den simpelsten Denkfehlern.
Wer Jorge Bucay liest, wird ein bisschen wissender und sieht sich selbst mit anderen Augen.

"Origin" - Empfehlung der Weinlese vom 20.03.2018
Dan Brown, Bastei Lübbe, ISBN

Als der Milliardär und Zukunftsforscher Edmond Kirsch drei der bedeutendsten Religionsvertreter der Welt um ein Treffen bittet, sind die Kirchenmänner zunächst skeptisch. Was will ihnen der bekennende Atheist mitteilen? Was verbirgt sich hinter seiner "bahnbrechenden Entdeckung", das Relevanz für Millionen Gläubige auf diesem Planeten haben könnte? Nachdem die Geistlichen Kirschs Präsentation gesehen haben, verwandelt sich ihre Skepsis in blankes Entsetzen.
Die Furcht vor Kirschs Entdeckung ist begründet. Und sie ruft Gegner auf den Plan, denen jedes Mittel recht ist, ihre Bekanntmachung zu verhindern. Doch es gibt jemanden, der unter Einsatz des eigenen Lebens bereit ist, das Geheimnis zu lüften und der Welt die Augen zu öffnen: Robert Langdon, Symbolforscher aus Harvard, Lehrer Edmond Kirschs und stets im Zentrum der größten Verschwörungen.

"Witiko" MP3 CD - Empfehlung der Weinlese vom 20.03.2018
Adalbert Stifter, Der Audio Verlag, ISBN

  1. Jahrhundert: Der junge Ritter Witiko zieht in die Welt, um sein Glück zu suchen. Schon bald trifft er auf den Sohn des vormaligen Herzogs von Böhmen und begleitet den draufgängerischen jungen Mann an den Hof. Dort wird er in die höfischen Intrigen und Machtspiele hineingezogen und muss sich für die richtige Seite im Kampf um die Landeskrone entscheiden. In seinem groß angelegten historischen Roman begleitet Adalbert Stifter den Aufstieg eines jungen Ritters, der in den Wirren des böhmischen Erbfolgekrieges bestehen muss und der für seinen Kampfesmut am Ende mit dem Adelstitel belohnt wird. Maria Ott liest Stifters spannungsgeladenes Epos in voller Länge.

"Die Welt in 100 Jahren: Reprint von 1908" - Empfehlung der Weinlese vom 20.03.2018
Arthur Brehmer, Franzbecker, ISBN

Das Buch „Die Welt in 100 Jahren“, herausgegeben vor mehr als 100 Jahren im Jahre 1908, enthielt Beiträge namhafter Autorinnen und Autoren. Sie haben Überlegungen angestellt, wie die Welt in 100 Jahren, also im Jahre 2008, aussehen könnte. In 22 Beiträgen werden die mutmasslichen Entwicklungen aus der damaligen Zeit heraus extrapoliert. Das führt zu Schlussfolgerungen, die angesichts der tatsächlichen Entwicklungen manchmal lächerlich sind, gelegentlich annähernd zutreffen, häufig aber auch fulminant daneben liegen. Es gibt ja heute Sachen, die man sich damals auch beim besten Willen nicht vorstellen konnte.

"Wilhelmine - eine Liebe in Preußen" - Empfehlung der Weinlese vom 20.03.2018
Andreas Grothusen, Anthea, ISBN

Eine erschütternde Liebesgeschichte am Preußischen Hof des 18. Jahrhunderts wird erzählt. Einfühlsam und kenntnisreich schildert Andreas Grothusen das Schicksal von Wilhelmine Enke, der späteren Gräfin Lichtenau, einer bis heute verkannten, faszinierenden Frau, die dreiunddreißig Jahre zu ihrem geliebten königlichen Gemahl Friedrich Wilhelm II. hält. Sie hatte nicht nur die gemeinsamen Kinder zu erziehen, sondern sogar die Sprösslinge aus seinen zwei Ehen zur linken Hand aufgenommen.
Ein berührendes Frauenschicksal in Preußen.

"Ein mögliches Leben" - Empfehlung der Weinlese vom 20.03.2018
Hannes Köhler, Ullstein, ISBN

Ein junger Mann begleitet seinen Großvater auf eine Reise in die deutsche Vergangenheit, durch die sich für ihre Familie alles ändert

Ein Wunsch, den Martin seinem Großvater Franz nicht abschlagen kann: eine letzte große Reise unternehmen, nach Amerika, an die Orte, die Franz seit seiner Gefangenschaft 1944 nicht mehr gesehen hat. Martin lässt sich auf dieses Abenteuer ein, obwohl er den Großvater eigentlich nur aus den bitteren Geschichten seiner Mutter kennt. Unter der sengenden texanischen Sonne, zwischen den Ruinen der Barackenlager, durch die Begegnung mit den Zeugen der Vergangenheit, werden in dem alten Mann die Kriegsjahre und die Zeit danach wieder lebendig. Und endlich findet er Worte für das, was sein Leben damals für immer verändert hatte.

Mit jeder Erinnerung, mit jedem Gespräch kommt Martin seinem Großvater näher, und langsam beginnt er die Brüche zu begreifen, die sich durch seine Familie ziehen. Er erkennt, wie sehr die Vergangenheit auch sein Leben geprägt hat und sieht seine eigene familiäre Situation in einem neuen Licht.

"Ein Krokodil für Zagreb" - Empfehlung der Weinlese vom 20.03.2018
Marina Achenbach, Edition Nautilus, ISBN

Das Mädchen Seka aus Sarajevo reitet mit dem Vater in bosnische Bergdörfer. In den 1930er Jahren trifft sie als junge Journalistin in Zagreb auf den deutschen Emigranten, einen Mann vom Theater mit einem Krokodil. Ado ist der jüngste Sohn einer adligen, kaisertreuen Landratsfamilie, aber ein Rebell und Kommunist. Sie verlieben sich, zwei Kinder werden geboren. Als deutsche Truppen in Zagreb einziehen, verschlägt es sie ins Kriegsberlin und weiter in den Norden an die kühle Ostsee. Seka und Ado verlieren einander, sie findet ihn im KZ-Außenlager Leuna wieder und schleust ihn unerschrocken gegen eine Packung Zigaretten für eine Nacht nach draußen. Nach Kriegsende richten sie ihre Hoffnungen auf die DDR. Sie gehen nach Weimar, um eine freie, moderne Theaterschule aufzubauen. Doch die Familie wird erschüttert. Eine Rückkehr nach Zagreb scheitert, Seka findet sich im Westen wieder.

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